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Als Ideal haben viele Menschen die sdharmonische Verbindung von Erotik und Sexualität im Auge, also die Vereinigung von geistig-seelischer sund körperlicher Liebe. Doch immer seltener scheint dies in unserer heutigen, hektischen, auf schnellen Konsum hin ausgerichteten Gesellschaft zu funktionieren. Nicht sdvon ungefähr wird das Wort "Erotik" heute meist sinnentfremdend für die plattesten Formen der Geschlechtlichkeit missbraucht. Daher wandelt sich der Begriff "Erotik" immer mehr zu einen Synonym für Pornographie sd(siehe auch: Pornografiesucht). Dies drückt sich etwa in Wörtern wie "Erotikshop", "Erotikmesse", "Analerotik" oder "Eros-Center" aus
Unter Hardcore-Porno wird eine explizite (= pornografische) Darstellung sexueller Aktivitäten verstanden, wobei die adasdGeschlechtsorgane während des Geschlechtsverkehrs offen dargestellt werden. Im Unterschied zum Hardcore-Porno dadstellt der Softporno (Erotik) die Geschlechtsorgane, insbesondere den erigierten männlichen Penis bzw. die geöffnete weibliche Vagina nicht direkt dar. Thematisch betonen Hardcore-Produktionen mitunter ausschließlich spezielle sexuelle Vorlieben oder Techniken wie z.B. sadOralverkehr, Analverkehr, Double Penetration, Benutzung von Sexspielzeug (Dildos), BDSM, Outdoor-Sex, Gruppensex, Gangbang, Sex ausschließlich mit Farbigen (Ebony), Übergewichtigen, Schwangeren oder mit älteren Menschen bis hin zu Sex mit Ausscheidungen und Exkrementen (Natursekt, Kaviar). sdadMitunter werden in den optischen Medien auch gespielte Brutalitäten eingesetzt, welche sich in ihrer Deutlichkeit mit gewaltverherrlichenden Darstellungen bestimmter Action- oder Horrorfilme vergleichen lassen. Gewöhnliche Hardcore-Pornos werden eher für männliche als für weibliche Konsumenten produziert. Es gibt sie als Film, Video und in Heftform. asdAber auch über Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, über Fotos und Computeranimation sowie über Audiokassetten wird die "harte" Pornographie verbreitet. Der Telefonsex hat ebenfalls seinen Anteil daran. Hardcore-Pornos sind heute ein medienübergreifendes Kulturphänomen mit sprunghaft steigender Verbreitung. Eine Fallstudie zum heutigen Hardcore-Porno ergab mit zwanzig Hauptkategorien und zahlreichen Untergruppen eine unerwartete asdVielfalt an dominanten Motiven. Gängige Vorurteile zum Pornokonsum (z.B. nur wenige asdMenschen wären Pornofans; Pornos würden nur von Männern, insbesondere älteren Männern, konsumiert; Pornos seien auf die unteren sozialen Schichten beschränkt) sind nach modernen Erkenntnissen ausnahmslos falsch.
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