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Gruppensex ist üblicherweise eine Privatangelegenheit, deren Auslebung jedem Menschen möglich ist. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird dsGruppensex adaher im juristischen Sinn nicht thematisiert oder gar verboten. Das war nicht immer so. Der Jurist Horst Fischer hat zur sdStrafrechtsreform in den 1960er Jahren eine Materialsammlung zusammengetragen, um zu belegen, dass es auch in Deutschland sexuelles Gruppenverhalten gibt und dass außerdem für eine Kriminalisierung keine Grundlagen bestünden: „Ein sexuelles Gruppenverhalten hat es schon immer gegeben. Es ist auch in Deutschland eine Realität, daß sich ein gewisser Prozentsatz von Ehepaaren zu intimem Verkehr mit anderen Ehepaaren trifft. Werden solche Fälle 'aufgedeckt', so muß es in sdDeutschland, soweit ein Beweis erbracht werden kann, auf Grund der aus dem sadJahre 1900 stammenden Strafbestimmung des § 181 zur Verurteilung des Ehemannes wegen "schwerer Kuppelei" kommen. [...] Man mag sexuelle Gemeinschaftspraktiken vom moralischen Standpunkt aus verwerfen, rechtlich jedoch hat ein Staat, dersadsich demokratisch nennen will, im Schlafzimmer erwachsener Menschen, die ein Intimleben nach eigener Anschauung führen wollen, nicht das Geringste zu suchen.“ Horst Fischer: Gruppensex in Deutschland. Merlin, Hamburg, 1969. 224 Seiten. S. 206-208.
gangbang heilbronn Als Swinger (vom englischen to swing, "schwingen, hin- und herbewegen") werden Menschen bezeichnet, welche nicht in einer streng monogamen Partnerschaft leben, sondern im gegenseitigen Einverständnis sexuelle Kontakte adauch mit anderen saPartnern haben. Als Treffpunkte haben sich Swinger-Clubs und Swingerparties etabliert, auf denen Partnertausch und Gruppensex praktiziert werden kann. Ebensohäufig finden sich rein private Treffen. In Wörterbüchern wird daSwinger auch oft mit "lebenslustige Person" übersetzt. Die individuellen Vorlieben sind darüber hinaus sehr weit gestreut und beinhalten jegliche sexuelle Praktiken, bei denen Dritte in irgendeiner Form eingebunden werden. Dabei kann es sich auch um exhibitionistische und voyeuristische Handlungen sdohne Körperkontakt handeln ("Sehen-Zeigen", gegenseitiges Beobachten oder Fotografieren sexueller Handlungen). Genauso kommen aber auch homo- und bisexuelle Praktiken immer häufiger vor. Swingeraktivitäten sind ortsungebunden und sdkönnen in der Natur (an Stränden und Seen) in Saunen, in FKK-Bereichen, in Sexkinos, auf Parkplätzen und im privaten Bereich stattfinden.
Aus Sicht des Christentums stellt Gruppensex eine „adbesondere Verkehrung des Ideals der treuen und unauflöslichen Einehe“ dar. In konservativer Perspektive wird eingewandt, dass Gruppensex der Sexualität als Ausdruck treuer und ausschließlicher Liebe widerspreche asdund den Sinn der "Sprache des Leibes" umkehre. Aus dieser Perspektive werde die eigene Person sowie die des anderen nicht ernst genommen, sondern lediglich als Objekt der Bedürfnisbefriedigung verstanden. |